Übersicht

  • Richtfest. Rechnung per Post.

    Wie in Inden ein Prestigeprojekt gefeiert wird – und die Bürger die Zeche zahlen. Der Beitrag „Gemeinsame Zukunftsvision“ in der „Zeitung am Sonntag“ vom 3. Mai 2026 feiert das Richtfest des neuen Infozentrums im Indeland als großen Fortschritt. Liest man genauer, zeigt sich jedoch ein ganz anderes Bild. Der Artikel spricht von einer „gemeinsamen Zukunftsvision“.

    Weiterlesen

  • Sparen predigen, Beton-Politik fortsetzen

    Wie sich die SPD in Inden als Retter darstellt – obwohl sie Teil des Problems ist. Der im Mitteilungsblatt Nr. 8 vom 17. April 2026 veröffentlichte Beitrag liest sich weniger wie eine Information für Bürger als wie ein Stück Verwaltungsprosa zur politischen Selbstentlastung. Eine Sprache aus Haushaltscodes, Veranschlagungen, Ansätzen, Rücklagen und Prüfaufträgen – geschrieben offenbar

    Weiterlesen

  • Abkassieren statt umsteuern

    Strukturwandel oder Selbstzerstörung? Die Gemeinde Inden steht finanziell mit dem Rücken zur Wand. Die Zahlen sind eindeutig, die Perspektiven düster. Doch was präsentiert die politische Führung als Antwort auf diese Entwicklung? Eintrittsgelder für den Indemann. Ein Vorschlag, der wirkt wie eine Karikatur der eigenen Hilflosigkeit. Während Bürgerinnen und Bürger mit drastischen Steuererhöhungen konfrontiert werden, insbesondere

    Weiterlesen

  • Betreutes Informieren und Beteiligen

    Kommunikation und Kontrolle im Beteiligungsprozess Indesee. Die indeland GmbH lud Bürger per Newsletter vom 26. März 2026 ein, an der Gestaltung des Indesees mitzuwirken. Was offiziell nach Mitbestimmung klingt, ist in der Praxis ein gesteuerter Prozess: Entscheidungen liegen bei Planern, Investoren und Verwaltung. Formulierungen wie „Wie bewahren wir das, was uns verbindet?“ oder „Potenziale gemeinsam

    Weiterlesen

  • Faule Eier vergolden

    Ostergruß aus dem Rathaus und die Realität dahinter. Die Osterbotschaft von Bürgermeister Stefan Pfennigs setzt auf die bekannten Begriffe: Hoffnung, Zuversicht, Zusammenhalt. Doch für viele Bürger in Inden dürfte sich die Frage stellen, wo genau diese Hoffnung herkommen soll – angesichts einer finanziellen Lage, die nicht vom Himmel gefallen ist, sondern über Jahre politisch mitverursacht

    Weiterlesen

  • Neue Sprache, alte Pläne

    Das „Tor zum Indesee“. Wer die Entwicklung rund um den geplanten Indesee und Projekte wie das „Tor zum Indesee“ in Kirchberg verfolgt, reibt sich verwundert die Augen. Noch vor einiger Zeit war offen von touristischen Leuchttürmen, Attraktionen und Wachstum die Rede. Heute dominieren plötzlich Begriffe wie „naturnaher Tourismus“, „Ökologie“ und „ressourceneffiziente Gebäude“. Was ist passiert?

    Weiterlesen

  • Indesee. Eine Fantasie?

    Vision ohne Erfüllung? Rund um den Indemann werden immer neue Freizeit- und Tourismusprojekte geplant. Gleichzeitig bleibt eine zentrale Voraussetzung unklar: Wird es den geplanten Indesee überhaupt geben – und wenn ja, wann? Die Idee hinter dem Strukturwandel ist bekannt. Die großen Tagebaulöcher sollen nach dem Ende der Braunkohle zu Seenlandschaften werden. Doch schon heute zeigt

    Weiterlesen

  • Zwischen Prestige und Prioritäten

    Wem nützt der „Hang mit Kunstobjekt“ wirklich? Während in Inden über eine Petition gegen die Rekord-Grundsteuer diskutiert wird, treibt die Gemeinde parallel Projekte wie die „Freiraumplanung Hang mit Kunstobjekt“ am Indemann voran. Offiziell geht es um Aufwertung, Aufenthaltsqualität und touristische Impulse. Doch viele Bürger stellen sich eine einfache Frage: Welchen konkreten Nutzen hat das für

    Weiterlesen

  • Petition gegen Rekordsteuer

    Steuererhöhung mit Ansage – und jetzt der hilflose Protest. Es ist keine Überraschung. An dieser Stelle wurde in der Vergangenheit mehrfach und frühzeitig darauf hingewiesen, dass die Finanzpolitik der Gemeinde Inden zwangsläufig in massive Steuererhöhungen münden würde. Nicht wegen äußerer Zwänge allein, sondern wegen einer fortgesetzten Misswirtschaft, die Prestige über Pflichtaufgaben stellte und Warnungen systematisch

    Weiterlesen

  • Schuldenfalle

    Schuldenhilfe als Freifahrtschein? Wie den Medien zu entnehmen war, erhält die Gemeinde Inden vom Land Nordrhein-Westfalen 10.874.253 Euro zum teilweisen Abbau ihres enormen Schuldenbergs. Auf den ersten Blick klingt das nach Entlastung. In Wahrheit ist es vor allem eines: ein politischer Freifahrtschein. Denn diese Finanzspritze löst kein strukturelles Problem. Sie nimmt lediglich den Druck von

    Weiterlesen