Schöne Worte, bunte Bilder, trübe Aussichten.
Die Indeland GmbH lädt regelmäßig zu sogenannten Informationsveranstaltungen. Doch wer teilnimmt, merkt schnell: Hier wird weniger informiert als vielmehr Propaganda betrieben. Ziel: die Bürger von einer Zukunft als Massentourismus-Region zu überzeugen – mit einem gigantischen See, Eventflächen und Freizeitpark-Atmosphäre.
Schaut man auf die Website indeland.de,
glänzt alles in trendigen Worthülsen: „Strukturwandel“, „Freiraum Nord“, „GrünGestalten“. Dahinter steckt:
Ein künstlicher See mit Stränden und Großevents – finanziert aus Steuergeldern
Massentourismus mit Verkehrslawinen, Lärm, Müll und enormem Flächenverbrauch.
Versiegelte Landschaft für Parkplätze und Infrastruktur statt Natur und Erholung.
Prekäre Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor Tourismus, statt Zukunftsjobs durch innovative Unternehmen.
Klimawiderspruch: Tourismus zählt zu den größten Klimakillern weltweit – und hier soll er noch wachsen.
Statt konsequent auf Renaturierung und Aufforstung zu setzen, wird ein Mallorca-ähnliches Event-Gebiet vorangetrieben. Während die Klimakrise immer schneller eskaliert, verspielt Inden die Chance auf nachhaltige Lösungen.
Fragen, die Sie in nächsten Info-Veranstaltung stellen sollten
Wie hoch sind die laufenden Kosten für Pflege, Sicherheit und Infrastruktur – und wer zahlt sie aus welchen Etats?
Welche unabhängigen Studien belegen, dass Einnahmen durch Tourismus den Aufwand decken?
Wie schützt man Natur und Klima, wenn Flächen zubetoniert und Tourismus forciert werden?
Warum keine Renaturierung und Aufforstung der Tagebaufläche statt Versiegelung?
Was ist an Lärmschutzmaßnahmen geplant und wie werden die Besucherströme gelenkt?
Was passiert mit der Stabilität des Sees, wenn sich der Klimawandel weiter beschleunigt?
Wer profitiert langfristig – die Bürger oder private Investoren?
Welche Investoren sollen gewonnen werden?
Warum setzt man auf prekäre Tourismusjobs statt auf sichere Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen Branchen?
Bürger dürfen sich nicht mit bunten Präsentationen abspeisen lassen. Demokratie heißt, kritische Fragen zu stellen und Verwaltung wie Politik in die Pflicht zu nehmen – nicht schweigend die Faust in der Tasche zu ballen.
Kein Ballermann am Indemann! Kein Massentourismus im Indeland!
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